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An meinen ersten öffentlichen Auftritt kann ich mich noch so genau erinnern, da dieser der Anfang eines großen Traums sein sollte: Mit vier Jahren die Hauptrolle in der Vogelhochzeit zu spielen, ist, zugegeben, kein Millionenjob, aber fortan ging mir die geschnupperte Bühnenluft nicht mehr aus der Nase. Keine Theatergruppe war mehr vor mir sicher und jedes Familienfest nutzte ich geschickt für kleine Selbstinszenierungen.
Doch welches Glück sollte mich erst ereilen, als ich mit 11 Jahren das Singen für mich entdeckte?! Einige Jahre und Gesangswettbewerbe später war ich schon fast davon entmutigt, immer nur Zweite zu werden, als ich mich einer Jazzband anschloss, die ursprünglich lediglich eine Sängerin für den Song „Respect“ suchte, in der ich letztendlich jedoch drei prägende Jahre verbleiben durfte. So entdeckte ich nicht nur meine Vorliebe für Jazz und Soul, sondern konnte zudem immer mehr Bühnenerfahrung sammeln.
Während meiner letzten Schuljahre hatte ich außerdem die Möglichkeit, mich durch das Fach „Darstellendes Spiel“ auch schauspielerisch weiterzuentwickeln.
Mit unzählige Praktika und einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin versuchte ich daraufhin glücklich zu werden….bis ich zwei Jahre nach meinem Fachabi endlich zu SOYA kam. Aber wer sein Ziel kennt, findet immer den Weg. Man darf nur nicht aufgeben, daran zu glauben.
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